E-Autos aus zweiter Hand: Ist der Kauf von gebrauchten Elektrofahrzeugen zu empfehlen?
10. März 2026, SÜDKURIER
Am 10. März 2026 berichtete der SÜDKURIER im Artikel „E-Autos aus zweiter Hand: Ist der Kauf von gebrauchten Elektrofahrzeugen zu empfehlen?“, dass gebrauchte Elektroautos zunehmend an Bedeutung gewinnen, da Neuwagen für viele Menschen kaum noch bezahlbar seien. Modelle unter 30.000 Euro seien selten, und selbst günstigere Fahrzeuge würden oft das Budget überschreiten. Deshalb rücke der Gebrauchtmarkt stärker in den Fokus, auch weil mittlerweile viele drei- bis vierjährige Leasingrückläufer verfügbar seien.
Der SÜDKURIER zeigt, dass sich diese Entwicklung auch am Hochrhein widerspiegele. Beim Autohaus Waser/Automarkt2000 in Waldshut-Tiengen stünden bis zu 15 gebrauchte Elektroautos bereit, während beim Autohaus Tiefert in Lauchringen rund 60 Fahrzeuge angeboten würden. Vor allem Kleinwagen wie Fiat 500 oder Opel-Modelle dominierten das Angebot, was die wachsende Bedeutung des Gebrauchtsegments auch beim Autohaus Waser verdeutliche.
Preislich seien gebrauchte E-Autos deutlich attraktiver. Laut SÜDKURIER liege die Spanne beim Autohaus Waser zwischen etwa 10.000 und 36.000 Euro, meist für drei bis vier Jahre alte Fahrzeuge. Viele Angebote lägen unter 20.000 Euro, während nur wenige über 30.000 Euro kosteten. Damit seien gebrauchte Elektroautos oft deutlich günstiger als Neuwagen.
Ein zentrales Thema sei die Batterie. Der SÜDKURIER zitiert Georg Frohm vom Autohaus Waser, der erklärt, dass die Akkus auch nach mehreren Jahren noch rund 90 Prozent Kapazität hätten. Das Autohaus Waser stelle hierfür Batteriezertifikate aus. Auch andere Händler bestätigten diese Einschätzung, sodass Sorgen bezüglich Reichweite und Leistung laut SÜDKURIER meist unbegründet seien.
Trotz der neuen staatlichen Förderung für Neuwagen bleibe der Gebrauchtkauf oft günstiger. Der SÜDKURIER nennt Beispiele vom Autohaus Waser und anderen Händlern, bei denen gebrauchte Modelle teils nur etwa halb so viel kosten wie neue Fahrzeuge. Dadurch bleibe der Kauf eines gebrauchten E-Autos weiterhin wirtschaftlich sinnvoll.
Auch das Thema Garantie relativiert der SÜDKURIER. Zwar entfalle die klassische Neuwagengarantie, doch für Batterien gebe es oft Herstellergarantien von bis zu zehn Jahren. Georg Frohm vom Autohaus Waser betont daher, dass der Garantiewunsch beim Kauf eines gebrauchten E-Autos kaum eine Rolle spiele.
Zusätzlich erläutert der SÜDKURIER die neue E-Auto-Prämie, die ab Mai 2026 gelten und einkommensabhängig sein soll, jedoch nur für Neuwagen greift. Gleichzeitig befinde sich der Markt laut Aussagen aus dem Autohaus Tiefert im Wandel, da Hersteller möglicherweise mit zusätzlichen Rabatten reagieren.
Abschließend berichtet der SÜDKURIER, dass sich der Markt weiter entwickle. So plane das Autohaus Waser, künftig auch Elektroautos des chinesischen Herstellers BYD anzubieten, während andere Händler bereits Modelle von GWM führen. Insgesamt zeigt der SÜDKURIER, dass insbesondere das Autohaus Waser eine wichtige Rolle im wachsenden Gebrauchtmarkt spielt und gebrauchte Elektroautos für viele Menschen eine sinnvolle Alternative darstellen.